Kabelgebundene Alarmanlage
« Back to Glossary IndexKabelgebundene Alarmanlagen sind klassische Sicherheitssysteme, bei denen alle Sensoren und Melder über Kabel mit der Zentrale verbunden sind. Diese Bauweise bietet hohe Zuverlässigkeit, da sie weniger anfällig für Störungen oder Manipulationen ist als kabellose Systeme. Kabelgebundene Anlagen werden oft in Neubauten oder bei umfassenden Sicherheitsprojekten eingesetzt, da die Installation einen gewissen baulichen Aufwand erfordert. Die Zentrale steuert Sensoren wie Bewegungsmelder, Tür- und Fensterkontakte, Glasbruchsensoren und Sirenen. Im Falle eines Einbruchs wird sofort ein Alarm ausgelöst, der sowohl die Bewohner als auch Sicherheitsdienste informieren kann. Kabelgebundene Systeme können zusätzlich mit Videoüberwachung, Zutrittskontrollen und Smart-Home-Funktionen kombiniert werden, um ein umfassendes Sicherheitsnetz zu schaffen.
Sie bieten den Vorteil, dass keine Batterien in den Sensoren benötigt werden, was Wartungsaufwand reduziert. Für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und private Haushalte stellen kabelgebundene Alarmanlagen eine zuverlässige und dauerhafte Lösung dar, die hohe Sicherheit und Prävention kombiniert.
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Eine kabelgebundene Alarmanlage (auch Drahtalarmanlage genannt) ist ein Sicherheitssystem, bei dem alle Komponenten – von den Bewegungsmeldern und Fensterkontakten bis hin zur Alarmzentrale und den Signalgebern – über physische Leitungen (Kabel) miteinander verbunden sind. Sie gilt als die klassische und zuverlässigste Form der Einbruchmeldeanlage (EMA).
Funktionsweise
Im Gegensatz zu Funksystemen erfolgt die Signalübertragung und oft auch die Stromversorgung der Melder über ein fest installiertes Leitungsnetz. Die Zentrale überwacht dabei permanent den Stromfluss in den Schleifen. Wird ein Kabel durchtrennt oder ein Kontakt geöffnet, löst das System sofort einen Alarm aus.
Wichtige Merkmale
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Sabotagesicherheit: Da die Kommunikation nicht über Funkwellen erfolgt, ist das System immun gegen „Jamming“ (Blockieren von Funksignalen).
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Wartungsarm: Die einzelnen Melder benötigen keine Batterien, da sie über die Zentrale mit Strom versorgt werden.
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Langlebigkeit: Kabelgebundene Systeme sind extrem robust und über Jahrzehnte hinweg betriebssicher.
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Hybrid-Option: Moderne Anlagen können oft modular um Funk-Komponenten erweitert werden (Hybrid-Systeme).
Einsatzbereiche
Aufgrund des Installationsaufwands (Kabelverlegung unter Putz oder in Kabelkanälen) werden kabelgebundene Alarmanlagen vor allem bei Neubauten, Kernsanierungen oder in Gewerbeobjekten mit hohen Sicherheitsanforderungen eingesetzt.
Vor- und Nachteile im Überblick
| Vorteile | Nachteile |
| Keine Funkstörungen möglich | Hoher Installationsaufwand (Kabelverlegung) |
| Keine Batteriewechsel an Meldern nötig | Nachträglicher Einbau oft schwierig/teuer |
| Höchste Übertragungssicherheit | Weniger flexibel bei Umpositionierung |
| Oft günstigere Komponentenpreise |
Fazit für den Nutzer
Eine kabelgebundene Alarmanlage ist die erste Wahl für alle, die ein Maximum an Ausfallsicherheit suchen und die Möglichkeit haben, Kabelwege diskret zu verlegen. Sie ist eine langfristige Investition in den Objektschutz, die durch minimale Wartungskosten besticht.
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