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Einbruchstatistik 2026: Was die PKS 2025 über Einbrüche in Deutschland zeigt

Einbruchstatistik 2026 mit den wichtigsten Zahlen der PKS 2025 zu Wohnungseinbrüchen, Einbruchsversuchen und Einbruchschutz in Deutschland.Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist 2025 erneut gestiegen. Das zeigt die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik. Insgesamt wurden 82.920 Wohnungseinbruchdiebstähle einschließlich der Versuche registriert. Im Jahr zuvor waren es 78.436 Fälle.

Auf den ersten Blick ist das eine Entwicklung, die wenig Anlass zur Entspannung gibt. Gleichzeitig lohnt sich ein genauerer Blick auf die Einbruchstatistik 2026. Denn die Statistik zeigt nicht nur, dass wieder mehr Fälle registriert wurden. Sie zeigt auch, dass ein großer Teil der Einbruchsversuche scheitert.

Genau dieser Punkt ist für den privaten Einbruchschutz besonders interessant.

1. Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Einbruchstatistik Deutschland lassen sich schnell zusammenfassen:

  • 82.920 Wohnungseinbruchdiebstähle wurden 2025 registriert.
  • Das sind 4.484 Fälle mehr als 2024.
  • Der Anstieg beträgt 5,7 Prozent.
  • 44,9 Prozent der Wohnungseinbrüche scheiterten bereits im Versuchsstadium.
  • Die Polizei konnte 11.672 Fälle aufklären.
  • Die Aufklärungsquote lag damit bei 14,1 Prozent.
  • 2019 wurden noch 87.145 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert.
  • Zusätzlich wurden 2025 92.870 Diebstähle aus Kellern, Dachböden und Waschküchen erfasst.
  • Der durch entwendetes Gut entstandene Schaden lag 2025 bei rund 378,3 Millionen Euro.

Damit ergibt sich ein gemischtes Bild: Die Einbruchzahlen Deutschland sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen, liegen aber weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Wer sein Haus oder seine Wohnung 2026 besser schützen möchte, sollte die Zahlen deshalb nicht isoliert betrachten. Entscheidend ist die Frage: Was lässt sich aus der Statistik für den eigenen Einbruchschutz ableiten?


2. Wie viele Einbrüche gab es 2025?

2025 wurden in Deutschland insgesamt 82.920 Wohnungseinbruchdiebstähle registriert. In dieser Zahl sind sowohl vollendete Einbrüche als auch Versuche enthalten.

Umgerechnet entspricht das durchschnittlich rund 227 registrierten Fällen pro Tag. Die Zahl ist allerdings nur ein statistischer Durchschnitt. Einbrüche verteilen sich nicht gleichmäßig auf alle Tage, Regionen und Haushalte.

Wichtig ist außerdem die Definition. Wenn von Wohnungseinbrüchen gesprochen wird, geht es in der PKS nicht ausschließlich um Fälle, bei denen der Täter tatsächlich in die Wohnung gelangt und Beute mitnimmt. Auch strafbare Einbruchsversuche werden in dieser Kategorie erfasst.

Das erklärt auch, warum die Zahl der Einbruchsversuche für den Einbruchschutz so interessant ist. Ein Täter muss nicht erfolgreich sein, damit der Fall in der Statistik auftaucht.

Gerade bei mechanischen Sicherungen kann deshalb ein Einbruchversuch bereits an der Haustür, dem Fenster oder der Terrassentür enden.


3. Entwicklung gegenüber 2024

Im Vergleich zu 2024 haben die Einbruchzahlen 2026, genauer gesagt die für das Berichtsjahr 2025 erfassten Fälle, deutlich zugelegt.

Jahr Wohnungseinbruchdiebstähle
2019 87.145
2020 75.023
2021 54.236
2022 65.908
2023 77.819
2024 78.436
2025 82.920

 

Die Entwicklung ist interessant. Nach dem deutlichen Rückgang während der Corona-Jahre stiegen die Fallzahlen ab 2022 wieder an. 2025 wurde nun der höchste Wert seit 2019 erreicht.

Trotzdem liegt die aktuelle Zahl noch etwa 4,8 Prozent unter dem Wert von 2019. Von einem vollständigen Zurückkehren zum damaligen Niveau kann also nicht gesprochen werden.

Für Hauseigentümer bedeutet das vor allem eines: Die Entwicklung sollte ernst genommen werden, ohne daraus eine individuelle Gefahrenprognose abzuleiten. Die PKS zeigt das polizeiliche Hellfeld. Sie sagt nicht voraus, ob in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Haus im kommenden Jahr eingebrochen wird.


4. Wohnungseinbruch vs. sonstige Einbrüche

Bei der Betrachtung der Einbruchstatistik 2026 ist es wichtig, verschiedene Delikte auseinanderzuhalten.

Die 82.920 Fälle beziehen sich auf Wohnungseinbruchdiebstähle. Dazu kommen weitere Diebstahlsdelikte, die nicht in dieser Zahl enthalten sind.

Besonders auffällig waren 2025 die Diebstähle aus:

  • Kellerräumen
  • Dachböden
  • Waschküchen
  • sonstigen gemeinschaftlich genutzten Bereichen

Hier wurden 92.870 Fälle registriert. Im Vorjahr waren es noch 107.861 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von rund 13,9 Prozent.

Damit zeigt sich eine interessante Entwicklung: Während Wohnungseinbrüche zugenommen haben, sind Diebstähle aus Keller- und ähnlichen Räumen deutlich zurückgegangen.

Für den privaten Einbruchschutz bedeutet das, dass nicht nur die klassische Haustür betrachtet werden sollte. Auch Kellerfenster, Nebeneingänge, Garagen und schlecht einsehbare Bereiche rund um das Haus gehören in eine Sicherheitsanalyse.


5. Versuch vs. vollendeter Einbruch

Eine der interessantesten Zahlen der aktuellen Wohnungseinbrüche Statistik ist die Versuchsquote von 44,9 Prozent.

Fast jeder zweite registrierte Wohnungseinbruch blieb damit im Versuchsstadium. Der Täter wollte also einbrechen, konnte den Einbruch aber nicht erfolgreich vollenden.

Das ist für den Einbruchschutz eine wichtige Erkenntnis.

Einbruchschutz muss nicht zwangsläufig bedeuten, einen Täter bereits bei der Annäherung zu erkennen. Oft geht es zunächst darum, das Eindringen so schwierig und zeitaufwendig wie möglich zu machen.

Einbruchhemmende Fenster, stabile Türen, Zusatzsicherungen und geprüfte Nachrüstlösungen können genau an diesem Punkt ansetzen.

Die Statistik beweist allerdings nicht, dass jeder gescheiterte Einbruch ausschließlich durch ein bestimmtes Sicherungsprodukt verhindert wurde. Dafür sind die einzelnen Fälle zu unterschiedlich. Sie zeigt aber deutlich, dass ein erheblicher Anteil der Taten nicht erfolgreich abgeschlossen wird.

Wer sein Zuhause 2026 absichern möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich auf Kameras oder Alarmmeldungen setzen. Mechanischer Widerstand bleibt eine zentrale Schutzebene.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Ratgeber Einbruchschutz 2026.


6. Welche Regionen sind besonders betroffen?

Bei den Einbrüchen nach Bundesland muss zwischen der absoluten Zahl der Fälle und der sogenannten Häufigkeitszahl unterschieden werden.

In einem bevölkerungsreichen Bundesland sind naturgemäß mehr Fälle zu erwarten als in einem kleinen Bundesland. Aussagekräftiger für einen regionalen Vergleich ist deshalb die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner.

Nach den für 2025 ausgewiesenen Länderwerten lagen insbesondere Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg bei der Häufigkeitszahl weit oben. Deutlich niedriger waren die Werte beispielsweise in Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg.

Bei den absoluten Fallzahlen fällt insbesondere Nordrhein-Westfalen auf. Dort wurden 2025 rund 27.500 Wohnungseinbrüche registriert. Gleichzeitig ging die Zahl gegenüber dem Vorjahr um etwa drei Prozent zurück.

Das zeigt, warum ein Blick auf die reine Fallzahl manchmal in die Irre führt.

Ein Bundesland mit vielen Einwohnern kann mehr Einbrüche haben und gleichzeitig eine niedrigere Einbruchbelastung pro Einwohner aufweisen als ein kleineres Bundesland.

Einbruchzahlen nach Bundesland richtig lesen

Wer seine persönliche Situation einschätzen möchte, sollte daher nicht nur fragen:

„Wie viele Einbrüche gibt es in meinem Bundesland?“

Interessanter ist:

„Wie hoch ist die Einbruchhäufigkeit im Verhältnis zur Einwohnerzahl und wie sieht die Situation in meiner Stadt oder meinem Landkreis aus?“

Die regionale Kriminalitätslage kann sich nämlich innerhalb eines Bundeslandes erheblich unterscheiden.


7. Zu welchen Zeiten wird eingebrochen?

Eine pauschale Aussage wie „Einbrecher kommen immer nachts“ lässt sich aus der Statistik nicht ableiten.

Ein wichtiger Begriff ist der Tageswohnungseinbruch. Darunter fallen Taten mit einer Tatzeit zwischen etwa 6 Uhr und 21 Uhr. Diese Einordnung zeigt bereits, dass Einbrüche keineswegs ausschließlich in der Nacht stattfinden.

Gerade die Tageszeit kann für Täter interessant sein, wenn sie davon ausgehen können, dass Bewohner arbeiten, zur Schule gehen oder anderweitig außer Haus sind.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass man tagsüber grundsätzlich gefährdeter ist.

Für den Einbruchschutz ist wichtiger, typische Abwesenheitszeiten nicht unnötig offensichtlich werden zu lassen. Ein leerer Briefkasten über mehrere Tage, dauerhaft heruntergelassene Rollläden oder ein völlig unverändertes Beleuchtungsmuster können während längerer Abwesenheit Hinweise liefern.

Eine gute Kombination aus mechanischer Sicherung, Außenbeleuchtung, Anwesenheitssimulation und aufmerksamer Nachbarschaft kann hier sinnvoll sein.


8. Wie viele Fälle werden aufgeklärt?

Die Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruch bleibt vergleichsweise niedrig.

2025 wurden 11.672 Fälle aufgeklärt. Bei insgesamt 82.920 registrierten Fällen ergibt sich daraus eine Aufklärungsquote von 14,1 Prozent. 2024 lag sie noch bei 15,3 Prozent.

Das bedeutet nicht, dass die Polizei nur bei 14 von 100 Einbrüchen überhaupt ermittelt. Die Aufklärungsquote ist eine statistische Kennzahl dafür, in wie vielen Fällen die Polizei einen Fall als aufgeklärt erfasst.

Für Eigentümer und Mieter ergibt sich daraus eine praktische Konsequenz:

Vorbeugung bleibt wichtiger als die Hoffnung auf eine spätere Aufklärung.

Ist ein Täter erst einmal im Haus, sind persönliche Gegenstände möglicherweise bereits entwendet und die Privatsphäre verletzt. Selbst wenn später ein Tatverdächtiger ermittelt wird, lässt sich das persönliche Sicherheitsgefühl nicht automatisch wiederherstellen.

Deshalb sollte der Schwerpunkt möglichst auf der Verhinderung des Einbruchs liegen.


9. Warum scheitern Einbrecher?

Die hohe Zahl der Einbruchsversuche, die 2025 nicht vollendet wurden, ist eine der positiven Nachrichten der aktuellen Einbruchstatistik.

Warum ein konkreter Täter seinen Versuch abbricht, lässt sich allerdings nicht für jeden Einzelfall beantworten.

Grundsätzlich können mehrere Faktoren eine Rolle spielen:

  • Die Tür oder das Fenster leistet unerwartet hohen Widerstand.
  • Der Täter benötigt zu viel Zeit.
  • Geräusche oder Bewegungen erhöhen das Entdeckungsrisiko.
  • Eine Alarmanlage löst aus.
  • Nachbarn werden aufmerksam.
  • Der Täter stellt fest, dass das Objekt schwieriger zugänglich ist als erwartet.
  • Das Risiko steht aus Tätersicht nicht mehr im Verhältnis zum möglichen Gewinn.

Die Polizei weist ebenfalls darauf hin, dass bereits einfache Maßnahmen dazu beitragen können, Einbrüche zu erschweren. Mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern bilden dabei eine wichtige Grundlage.

Ein interessanter Punkt: Eine Kamera kann einen Einbruch dokumentieren, eine stabile mechanische Sicherung kann ihn bereits an der Gebäudehülle stoppen.

Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben und sollte deshalb nicht gegeneinander ausgespielt werden.


10. Was bedeuten die Zahlen für den privaten Einbruchschutz?

Die Einbruchstatistik 2026 liefert keine Einkaufsliste für Sicherheitstechnik. Sie gibt aber einige klare Hinweise.

Der wichtigste lautet: Einbruchschutz sollte mehrstufig aufgebaut sein.

Am Anfang stehen Türen und Fenster. Danach können elektronische Systeme den Schutz ergänzen.

Für ein Eigenheim lohnt sich deshalb zunächst eine Bestandsaufnahme:

Türen prüfen

Ist die Haustür ausreichend stabil? Wie sieht es mit Schloss, Schließzylinder, Beschlag und Zarge aus? Gibt es Nebeneingänge, die deutlich schlechter gesichert sind?

Fenster und Fenstertüren prüfen

Besonders Erdgeschossfenster, Terrassentüren und leicht erreichbare Fenster sollten genauer betrachtet werden.

Keller nicht vergessen

Kellerfenster und Nebeneingänge werden bei der Planung häufig übersehen. Für einen Täter kann ein schlecht einsehbarer Zugang jedoch interessant sein.

Elektronik ergänzen

Alarmanlagen, Öffnungsmelder, Bewegungsmelder und Videoüberwachung können einen mechanischen Grundschutz sinnvoll ergänzen.

Eine ausführliche Übersicht zum Thema finden Sie im Beitrag Einbruchschutz Eigenheim.


11. Die wichtigsten Maßnahmen 2026

Was sollte man angesichts der aktuellen Einbruchzahlen Deutschland 2026 konkret tun?

Eine sinnvolle Reihenfolge kann so aussehen:

1. Schwachstellen identifizieren

Gehen Sie einmal um das Haus und betrachten Sie das Gebäude aus der Perspektive eines Außenstehenden.

Welche Fenster sind leicht erreichbar? Gibt es dunkle Bereiche? Sind Türen von der Straße aus schlecht einsehbar? Existieren Nebeneingänge, die deutlich weniger gesichert sind?

2. Mechanischen Schutz verbessern

Fenster und Türen sollten einen angemessenen Widerstand bieten. Bei Neubau und umfangreicher Sanierung sind geprüfte einbruchhemmende Elemente eine gute Ausgangsbasis.

Bei bestehenden Fenstern und Türen können fachgerecht montierte Nachrüstsysteme eine sinnvolle Alternative sein.

Mehr dazu finden Sie im Bereich Fenster und Türen sichern.

3. Türen konsequent abschließen

Eine Tür, die nur ins Schloss gefallen ist, bietet deutlich weniger Schutz als eine vollständig verriegelte Tür.

Auch bei einer kurzen Abwesenheit sollte deshalb richtig abgeschlossen werden.

4. Fenster nicht gekippt lassen

Ein gekipptes Fenster sollte bei Abwesenheit nicht als sichere Alternative zum geschlossenen Fenster betrachtet werden. Die Polizei empfiehlt ausdrücklich, Fenster und Türen richtig zu sichern.

5. Alarmanlage als Ergänzung einsetzen

Eine Alarmanlage kann einen Einbruchsversuch frühzeitig melden und dadurch das Entdeckungsrisiko erhöhen.

Sie sollte jedoch nicht als Ersatz für eine stabile Gebäudehülle verstanden werden.

Informationen zu verschiedenen Systemen finden Sie bei Alarmanlagen.

6. Videoüberwachung sinnvoll planen

Kameras können Bewegungen erkennen, Besucher erfassen und im Ereignisfall Bilder liefern. Sie können außerdem eine abschreckende Wirkung haben.

Wichtig ist jedoch die korrekte Montage und die Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Eine Kamera sollte nicht einfach möglichst viel Fläche filmen. Entscheidend ist vielmehr, welche Bereiche tatsächlich überwacht werden sollen.

Weitere Informationen finden Sie bei Videoüberwachung.

7. Abwesenheit nicht offensichtlich machen

Bei Urlaub oder längerer Abwesenheit helfen einfache Maßnahmen:

  • Briefkasten regelmäßig leeren lassen
  • Rollläden nicht über Wochen unverändert geschlossen halten
  • Beleuchtung variieren
  • Nachbarn informieren
  • keine öffentlichen Hinweise auf die eigene Abwesenheit geben

8. Regelmäßig kontrollieren

Sicherheitstechnik benötigt Wartung. Batterien, Sensoren, Kameras und Alarmanlagen sollten regelmäßig überprüft werden.

Ein installiertes System, das im entscheidenden Moment nicht funktioniert, bringt wenig.


Fazit: Was sagt die Einbruchstatistik 2026 wirklich aus?

Die aktuelle Einbruchstatistik zeigt zwei Entwicklungen gleichzeitig.

Einerseits sind die Einbrüche Deutschland 2025 wieder gestiegen. Mit 82.920 registrierten Wohnungseinbruchdiebstählen lag die Zahl 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit setzt sich der seit 2022 erkennbare Anstieg fort.

Andererseits liegt die Zahl weiterhin unter dem Niveau von 2019. Noch wichtiger für den privaten Einbruchschutz ist die Tatsache, dass 44,9 Prozent der Wohnungseinbrüche 2025 im Versuchsstadium scheiterten.

Die Zahlen sind deshalb kein Grund für Panik. Sie sind vielmehr ein guter Anlass, den eigenen Schutz kritisch zu überprüfen.

Wer heute in Einbruchschutz investiert, sollte nicht einfach möglichst viel Technik kaufen. Sinnvoller ist ein abgestuftes Konzept:

mechanisch sichern → Einbruch erkennen → alarmieren → abschrecken → richtig reagieren.

Gerade Fenster, Terrassentüren, Haus- und Nebeneingangstüren verdienen besondere Aufmerksamkeit. Alarmanlagen und Videoüberwachung können den mechanischen Schutz anschließend sinnvoll ergänzen.

Die PKS kann keinen Einbruch für das eigene Zuhause vorhersagen. Sie zeigt aber deutlich, dass Einbruchschutz weiterhin ein relevantes Thema bleibt.

Und die vielleicht wichtigste Erkenntnis der Einbruchstatistik 2026 lautet: Ein Einbruch muss nicht erst erfolgreich sein, damit Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen. Jeder verhinderte Einbruch ist ein Fall, der gar nicht erst zum vollendeten Einbruch wird.

 

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Quellen und Datengrundlage

Die Angaben zu den bundesweiten Fallzahlen, Versuchsquoten und Aufklärungsquoten basieren auf der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 beziehungsweise den aktuellen Informationen der Polizeilichen Kriminalprävention.

Die regionalen Vergleichswerte der Bundesländer beziehen sich auf die PKS-Länderdaten für 2025; für einen fairen Vergleich ist die Häufigkeitszahl je 100.000 Einwohner aussagekräftiger als die absolute Fallzahl.

Stand der Daten: August 2026.



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