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Zutrittskontrolle per RFID

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RFID-Zutrittskontrollsysteme nutzen Radiofrequenz-Identifikation, um autorisierte Personen zu erkennen und den Zutritt zu gewähren. Dabei trägt jeder Benutzer einen RFID-Transponder, eine Karte oder einen Schlüsselanhänger, der beim Kontakt oder in der Nähe des Lesegeräts identifiziert wird. RFID-Systeme sind besonders in Unternehmen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen und Wohnanlagen verbreitet, da sie eine flexible, kontaktlose Zutrittskontrolle ermöglichen. Die Verwaltung erfolgt über Software, die Berechtigungen, Zeitpläne und Zutrittsprotokolle zentral steuert.

Vorteile von RFID-Systemen sind die einfache Handhabung, hohe Sicherheit, schnelle Identifikation und die Möglichkeit, verlorene Transponder sofort zu sperren. Moderne Systeme kombinieren RFID mit Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Zeiterfassungssystemen, um ein umfassendes Sicherheitsnetz zu schaffen. In Privathaushalten wird RFID zunehmend eingesetzt, um Haustüren, Garagen oder Nebeneingänge komfortabel zu sichern. Die Technologie bietet nicht nur Schutz vor unbefugtem Zutritt, sondern auch Komfort, da keine physischen Schlüssel benötigt werden. RFID-Zutrittskontrollsysteme sind skalierbar, können einfach erweitert und an unterschiedliche Sicherheitsanforderungen angepasst werden. Sie stellen eine bewährte Lösung dar, um sowohl kommerzielle als auch private Zugänge effizient und zuverlässig zu sichern.

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Was ist eine Zutrittskontrolle per RFID?

Die Zutrittskontrolle per RFID (Radio-Frequency Identification) ist ein berührungsloses, elektronisches System zur Steuerung von Zugangsberechtigungen. Sie ermöglicht den schlüssellosen Zutritt zu Gebäuden oder geschützten Bereichen durch den Einsatz von elektromagnetischen Wellen. Anstelle eines mechanischen Schlüssels nutzt der Nutzer einen RFID-Transponder, um sich am Lesegerät zu identifizieren.

Wie funktioniert die RFID-Technologie?

Ein RFID-System besteht aus zwei Hauptkomponenten, die drahtlos miteinander kommunizieren:

  1. Der Transponder (Datenträger): Dies kann ein Schlüsselanhänger (Keyfob), eine Plastikkarte (Smartcard) oder ein spezieller Aufkleber sein. Er enthält einen Mikrochip und eine Antenne.

  2. Das Lesegerät (Reader): Das Lesegerät baut ein elektromagnetisches Feld auf. Sobald der Transponder in die Nähe gehalten wird, wird er mit Energie versorgt und sendet seine eindeutige ID-Nummer an den Leser zurück.

Nach dem Abgleich der ID mit der Datenbank entscheidet das System in Millisekunden, ob die Tür geöffnet wird.

Frequenzbereiche und Sicherheit

In der Sicherheitstechnik werden primär zwei Frequenzbereiche unterschieden:

  • 125 kHz (LF – Low Frequency): Klassische Systeme, oft für einfache Anwendungen.

  • 13,56 MHz (HF – High Frequency): Moderne Standards wie Mifare Desfire oder LEGIC. Diese bieten eine hohe Verschlüsselung und sind deutlich schwerer zu kopieren als ältere Systeme.

Vorteile der RFID-Zutrittskontrolle

  • Verschleißfrei: Da kein physischer Kontakt zwischen „Schlüssel“ und Schloss nötig ist, sind die Komponenten extrem langlebig.

  • Kosteneffizient bei Verlust: Geht ein RFID-Chip verloren, wird er einfach in der Software gesperrt. Es muss kein teurer Austausch der gesamten Schließanlage erfolgen.

  • Multifunktionalität: Ein Transponder kann gleichzeitig für die Zeiterfassung, das bargeldlose Bezahlen in der Kantine oder das Bedienen von Kopierern genutzt werden.

  • Hygiene: Durch das kontaktlose Vorhalten eignet sich das System hervorragend für Bereiche mit hohen Hygieneanforderungen (z. B. Krankenhäuser).

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