Ultraschallmelder
« Back to Glossary IndexEin Ultraschallmelder ist ein Bewegungsmelder, der mit hochfrequenten Schallwellen arbeitet, die für den Menschen nicht hörbar sind. Das Gerät sendet kontinuierlich Ultraschallwellen aus und misst die Reflexionen in der Umgebung. Sobald sich ein Objekt bewegt, verändern sich diese Reflexionen, und der Melder registriert die Bewegung. Ultraschallmelder zeichnen sich durch ihre hohe Empfindlichkeit aus und sind in der Lage, auch kleinste Bewegungen zu erkennen. Dadurch eignen sie sich besonders für Innenräume, in denen eine präzise Überwachung erforderlich ist. Im Gegensatz zu Infrarotmeldern reagieren Ultraschallmelder nicht auf Wärmeunterschiede, sondern auf tatsächliche Bewegungen, was sie in bestimmten Situationen zuverlässiger macht. Allerdings können sie durch Luftbewegungen oder dünne Wände beeinflusst werden, weshalb eine sorgfältige Platzierung wichtig ist.
In der Sicherheitstechnik werden Ultraschallmelder genutzt, um Einbrüche zuverlässig zu erkennen und sofort Alarm auszulösen. Gleichzeitig finden sie Anwendung in der Gebäudeautomation, etwa zur Steuerung von Licht oder Heizung. Moderne Modelle können mit anderen Sensortechnologien kombiniert werden, um die Fehlalarmquote zu minimieren. Ultraschallmelder bieten eine sehr hohe Genauigkeit und tragen entscheidend dazu bei, Sicherheitskonzepte im Innenbereich zu optimieren.
Was ist ein Ultraschallmelder?
Ein Ultraschallmelder ist ein aktiver Bewegungsmelder, der hochfrequente Schallwellen im für Menschen unhörbaren Bereich (über 20.000 Hz) nutzt, um Bewegungen in Innenräumen zu erfassen. Während klassische Infrarotmelder auf Wärme reagieren, überwacht der Ultraschallmelder die physikalische Veränderung des Schallfeldes in einem Raum.
Wie funktioniert ein Ultraschallmelder?
Das Prinzip basiert auf dem Doppler-Effekt:
Aussenden: Der Melder sendet kontinuierlich Ultraschallwellen aus, die den gesamten Raum füllen.
Reflexion: Diese Wellen werden von Wänden, Möbeln und Objekten reflektiert und kehren zum Sensor zurück.
Analyse: Bewegt sich ein Objekt oder eine Person im Raum, verändert sich die Frequenz der reflektierten Wellen.
Alarmierung: Der Sensor erkennt diese Frequenzverschiebung und löst eine Aktion aus – etwa das Einschalten des Lichts oder das Absetzen eines Alarms in einer Einbruchmeldeanlage.
Vorteile gegenüber Infrarotmeldern (PIR)
Ultraschallmelder haben spezifische Stärken, die sie für bestimmte Szenarien unverzichtbar machen:
Keine Sichtverbindung nötig: Da sich Schallwellen im Raum ausbreiten und um Ecken „beugen“, können Ultraschallmelder auch Personen hinter Hindernissen (z. B. Trennwände im Büro oder Regale) erfassen.
Temperaturunabhängig: Im Gegensatz zu Infrarotsensoren funktionieren sie auch bei hohen Umgebungstemperaturen zuverlässig, da sie nicht auf Körperwärme angewiesen sind.
Hohe Sensibilität: Sie registrieren bereits kleinste Bewegungen sehr präzise, weshalb sie oft in der Gebäudeautomation für die Präsenzerkennung eingesetzt werden.
Typische Einsatzbereiche
Aufgrund ihrer Eigenschaften finden Ultraschallmelder vor allem in komplexen Innenräumen Anwendung:
Großraumbüros und verschachtelte Räume: Zur Steuerung von Licht und Klima (Präsenzmelder).
Hochsicherheitsbereiche: Als Teil von Fallfallen-Überwachungen in Alarmanlagen.
Lagerhallen: Wo Objekte die Sichtlinie klassischer Sensoren blockieren könnten.
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