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Überfalltaster

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Ein Überfalltaster, auch Paniktaster genannt, ist ein spezielles Sicherheitselement, das es ermöglicht, im Ernstfall unauffällig einen Alarm auszulösen. Er wird meist in Banken, Geschäften oder anderen gefährdeten Einrichtungen installiert, findet jedoch auch zunehmend in Privathaushalten Anwendung. Der größte Vorteil besteht darin, dass der Alarm manuell aktiviert wird, ohne dass dafür ein Einbruch stattfinden muss. Das ist besonders wichtig in Situationen, in denen Personen bedroht oder überfallen werden. Überfalltaster sind so konzipiert, dass sie unauffällig bedient werden können – oft genügt ein einfacher Druck auf den Knopf, um stillen Alarm an eine Leitstelle zu senden. Diese kann dann sofort Sicherheitskräfte oder die Polizei informieren.

Der Taster wird in der Regel an Orten angebracht, die für befugte Personen leicht erreichbar sind, wie unter Tresen, an Schreibtischen oder neben Betten. Viele Modelle verfügen über einen stillen Alarmmodus, sodass der Täter nichts von der Auslösung bemerkt. Dadurch steigt die Chance, dass Hilfe rechtzeitig eintrifft. Überfalltaster sind robust gebaut, um Fehlfunktionen zu vermeiden, und lassen sich in nahezu jedes Alarmsystem integrieren. Sie können kabelgebunden oder per Funk angebunden werden. Neben der klassischen Anwendung im gewerblichen Bereich profitieren auch Senioren oder alleinlebende Personen von der Möglichkeit, bei Gefahr sofort Hilfe rufen zu können. Damit tragen Überfalltaster entscheidend dazu bei, Sicherheit und Handlungsspielräume in bedrohlichen Situationen zu verbessern.

Was ist ein Überfalltaster?

Ein Überfalltaster (auch Überfallmelder oder Notruftaster genannt) ist eine spezielle Sicherheitskomponente, die dazu dient, in einer akuten Gefahrensituation manuell einen Alarm auszulösen. Das Ziel eines Überfalltasters ist es, Hilfe herbeizurufen, wenn eine direkte mündliche oder telefonische Kommunikation nicht mehr möglich oder zu gefährlich ist.

Häufig ist das System so konfiguriert, dass ein stiller Alarm abgesetzt wird, um den Täter nicht auf die Alarmierung aufmerksam zu machen und die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.

Funktionsweise und Bauformen

Überfalltaster sind so konstruiert, dass sie unauffällig und intuitiv bedienbar sind. Man unterscheidet verschiedene Ausführungen:

  • Druckknopftaster: Ein klassischer Knopf, der oft unter Tresen, Ladentischen oder Schreibtischen montiert wird (Fuß- oder Handbedienung).

  • Geldscheinkontakt: Ein spezieller Kontakt in der Kasse, der einen Alarm auslöst, wenn ein bestimmter (unterster) Geldschein entnommen wird.

  • Drahtlose Funk-Überfallmelder: Mobile Geräte in Form von Armbändern oder Handsendern, die am Körper getragen werden können.

  • Schienentaster: Lange Kontaktleisten, die über die gesamte Breite eines Arbeitsplatzes verlaufen und in jeder Position erreichbar sind.

Besondere Merkmale: Schutz vor Fehlalarmen

Da Überfalltaster direkt mit der Polizei oder einem Sicherheitsdienst verbunden sind, verfügen sie oft über Schutzmechanismen gegen versehentliches Auslösen:

  1. Zweidruck-Bedienung: Der Alarm wird erst ausgelöst, wenn zwei Tasten gleichzeitig gedrückt werden.

  2. Druckpunkt-Widerstand: Ein spürbarer Widerstand verhindert die Auslösung bei leichter Berührung.

  3. Mechanische Verriegelung: Nach der Auslösung bleibt der Taster oft in der gedrückten Position und muss mit einem Schlüssel zurückgesetzt werden, um den Vorfall zu dokumentieren.

Einsatzgebiete

Überfalltaster sind fester Bestandteil von Sicherheitskonzepten in Bereichen mit erhöhtem Risiko für Raubüberfälle oder tätliche Angriffe:

  • Banken und Sparkassen: Zur Absicherung von Schaltern und Tresorräumen.

  • Einzelhandel & Tankstellen: Diskretion bei Kassenbereichen.

  • Öffentliche Verwaltung: In Ämtern mit hohem Publikumsverkehr zum Schutz der Mitarbeiter.

  • Juweliere & Apotheken: Schutz von hochwertigen Gütern und Notdiensten.

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