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Lichtschrankenmelder

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Lichtschrankenmelder sind eine effektive Methode zur Überwachung von Eingängen, Durchgängen oder bestimmten Zonen innerhalb und außerhalb eines Gebäudes. Sie bestehen aus einem Sender und einem Empfänger, die einen Lichtstrahl erzeugen. Sobald der Strahl unterbrochen wird, etwa durch eine Person oder ein Objekt, wird ein Signal an die Alarmzentrale gesendet. Lichtschrankenmelder bieten den Vorteil, dass sie unsichtbar installiert werden können und damit weniger leicht erkannt werden. Sie eignen sich sowohl für Innenräume, wie Lagerhallen oder Geschäftsräume, als auch für Außenbereiche wie Zufahrten oder Gartenwege. Diese Sensoren sind besonders zuverlässig, da sie unabhängig von Bewegungen oder Wärmestrahlung funktionieren.

Moderne Lichtschrankenmelder verfügen über eine hohe Reichweite, präzise Ausrichtungsmöglichkeiten und können mit anderen Sicherheitskomponenten wie Alarmanlagen oder Videoüberwachungssystemen gekoppelt werden. Dadurch entstehen effektive Sicherheitszonen, die Einbruchsversuche sofort erkennen und melden. Lichtschrankenmelder tragen erheblich zur Abschreckung von Einbrechern bei und erhöhen die Reaktionszeit für Bewohner oder Sicherheitsdienste.

Ein Lichtschrankenmelder ist ein opto-elektronischer Sensor, der zur Überwachung von Durchgängen, Außenbereichen oder Objekten eingesetzt wird. Er besteht aus einer Sendeeinheit, die einen (oft unsichtbaren) Lichtstrahl aussendet, und einer Empfängereinheit. Wird dieser Lichtstrahl durch eine Person oder ein Objekt unterbrochen, löst der Melder ein Signal aus, das eine Alarmierung, eine Türöffnung oder einen Zählvorgang startet.

Funktionsprinzipien

Je nach Bauart unterscheidet man zwei Haupttypen:

  1. Einweg-Lichtschranke: Sender und Empfänger liegen sich gegenüber. Der Strahl führt direkt von einer zur anderen Einheit. Dies ermöglicht sehr hohe Reichweiten.

  2. Reflexions-Lichtschranke: Sender und Empfänger befinden sich im selben Gehäuse. Der Strahl wird von einem gegenüberliegenden Reflektor zurückgeworfen. Dies spart Verkabelungsaufwand.

Wichtige Merkmale und Technologien

  • Infrarot-Technik (IR): Die meisten Lichtschrankenmelder arbeiten mit gepulstem Infrarotlicht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist und Manipulationen erschwert.

  • Mehrstrahl-Systeme: Um Fehlalarme (z. B. durch Vögel oder herabfallendes Laub) zu vermeiden, nutzen hochwertige Geräte mehrere Strahlen. Ein Alarm wird erst ausgelöst, wenn mehrere Strahlen gleichzeitig unterbrochen werden.

  • Reichweite: Professionelle Lichtschranken für den Außenbereich können Distanzen von 20 bis über 200 Metern zuverlässig absichern.

  • Witterungsbeständigkeit: Für den Außeneinsatz verfügen die Melder über beheizte Gehäuse, um Fehlfunktionen durch Nebel, Tau oder Frost zu verhindern.

Einsatzbereiche

  • Perimeterschutz: Überwachung von Zäunen und Grundstücksgrenzen.

  • Zutrittskontrolle: Automatische Tür- und Torsteuerungen.

  • Industriesicherheit: Absicherung von Gefahrenbereichen an Maschinen.

  • Logistik: Zählung von Paketen oder Objekten auf Förderbändern.


Worauf sollte man beim Kauf achten?

Beim Einsatz im Freien ist die Falschalarmrate das kritischste Kriterium. Achten Sie auf Geräte mit digitaler Signalverarbeitung und einstellbarer Unterbrechungszeit (Reaktionszeit), damit kleine Tiere nicht fälschlicherweise einen Alarm auslösen.

Möchten Sie, dass ich die Unterschiede zwischen Lichtschranken und Bewegungsmeldern (PIR) in einer Tabelle gegenüberstelle, um die Abgrenzung zu verdeutlichen?

Vergleich: Lichtschrankenmelder vs. PIR-Bewegungsmelder

Merkmal Lichtschrankenmelder PIR-Bewegungsmelder
Funktionsweise Aktives System: Unterbrechung eines Lichtstrahls. Passives System: Detektion von Wärmestrahlung.
Überwachungsbereich Punktgenau (Linie zwischen Sender/Empfänger). Flächendeckend (keilförmiges Erfassungsfeld).
Reichweite Sehr hoch (bis zu 200m und mehr möglich). Begrenzt (meist bis zu 12m – 15m).
Fehlalarm-Risiko Geringer bei Kleintieren (durch Mehrstrahl-Technik). Höher (reagiert auf warme Luftströme, Tiere).
Herausforderung Exakte Ausrichtung der Optik notwendig. Platzierung bezüglich Wärmequellen wichtig.
Einsatzfokus Perimeterschutz (Grenzen) & Objektschutz. Raumüberwachung & Außenbeleuchtung.

Warum eine Kombination sinnvoll ist

In hochprofessionellen Sicherheitssystemen werden oft beide Technologien kombiniert. Während der Lichtschrankenmelder eine unüberwindbare „virtuelle Mauer“ an der Grundstücksgrenze bildet, übernimmt der Bewegungsmelder die flächige Überwachung im Inneren des Gebäudes oder direkt am Objekt.

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