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Innenalarmanlage

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Innenalarmanlagen überwachen die Innenräume eines Gebäudes und erkennen Bewegungen oder unbefugtes Öffnen von Türen und Fenstern. Sie bestehen aus Bewegungsmeldern, Glasbruchsensoren, Tür-/Fensterkontakten und einer zentralen Steuereinheit, die die Signale auswertet. Sobald ein Einbruchsversuch festgestellt wird, wird ein Alarm ausgelöst, der die Bewohner warnt und potenzielle Täter abschreckt. Innenalarmanlagen können in bestehende Smart-Home- oder Sicherheitssysteme integriert werden und bieten Zusatzfunktionen wie Benachrichtigung per Smartphone, Steuerung von Licht und Videoaufzeichnung. Sie eignen sich besonders für Erdgeschosswohnungen, Büros und Räume mit wertvollem Inventar. Durch die Überwachung der Innenräume wird die Schutzwirkung einer Alarmanlage deutlich erhöht, da selbst bei Umgehung äußerer Schutzmaßnahmen ein Alarm ausgelöst wird. Moderne Systeme bieten hohe Empfindlichkeit, programmierbare Zonen und die Möglichkeit, Haustiere zu berücksichtigen, um Fehlalarme zu minimieren. Innenalarmanlagen sind ein zentraler Bestandteil umfassender Sicherheitskonzepte und tragen entscheidend dazu bei, Einbrüche frühzeitig zu erkennen und Schäden zu verhindern.

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Eine Innenalarmanlage ist ein Sicherheitssystem, das speziell auf die Detektion von unbefugten Bewegungen und Aktivitäten innerhalb eines Gebäudes ausgelegt ist. Im Gegensatz zur Außenhautsicherung, die bereits den Zutritt an Fenstern und Türen verhindert, dient die Innenraumüberwachung als zweite Verteidigungslinie. Dabei kommt das Prinzip der sogenannten Fallenüberwachung zum Einsatz: Sobald ein Eindringling eine Barriere überwunden hat und sich im Gebäude bewegt, wird er von den Sensoren des Raumschutz-Alarmsystems erfasst und ein Alarm ausgelöst.

🔬 Funktionsweise und zentrale Komponenten

Hinsichtlich der technischen Ausstattung stützt sich eine Innensicherung auf verschiedene Sensortypen, um eine lückenlose Kontrolle der Räumlichkeiten zu gewährleisten:

  1. Bewegungsmelder: Zunächst einmal bilden Passiv-Infrarot-Sensoren (PIR) oder Dual-Technologie-Melder das Herzstück. Diese registrieren Veränderungen der Wärmestrahlung oder nutzen Mikrowellen, um Bewegungen im Raum zu identifizieren.

  2. Lichtschranken: Darüber hinaus können in langen Fluren Infrarot-Lichtschranken installiert werden. Falls ein Täter den unsichtbaren Strahl unterbricht, erfolgt die sofortige Alarmierung.

  3. Akustische Sensoren: Zusätzlich können Glasbruchmelder oder spezielle Mikrofone die Innenalarmanlage ergänzen, um das Einschlagen von Scheiben oder das Aufbrechen von Innentüren akustisch zu erfassen.

🛠️ Einsatzgebiete und strategische Platzierung

Besonders effektiv ist die Innenraumüberwachung, wenn sie strategisch an sogenannten „Zwangspunkten“ installiert wird. Dazu gehören vor allem:

  • Durchgangsbereiche: Flure, Treppenhäuser und Dielen, die ein Täter passieren muss, um in andere Räume zu gelangen.

  • Wertgegenstände: Räume mit Tresoren, teurer Elektronik oder Kunstsammlungen werden durch eine gezielte Objektschutzanlage gesichert.

  • Gewerbeobjekte: In Lagerhallen oder Büros schützt die Innenalarmanlage sensible Bereiche vor unbefugtem Zutritt nach Geschäftsschluss.

➕ Vorteile der internen Absicherung

Alles in allem bietet die Innenraumüberwachung entscheidende Vorteile für ein umfassendes Sicherheitskonzept:

  • Zweites Sicherheitsnetz: Einerseits greift das System auch dann, wenn die mechanische Sicherung der Außenhaut (z. B. durch ein offengelassenes Fenster) versagt hat.

  • Präzise Lokalisierung: Andererseits kann die Zentrale genau melden, in welchem Raum sich der Eindringling aufhält, wodurch gezielte Interventionsmaßnahmen eingeleitet werden können.

  • Kosteneffizienz: Fernerhin lassen sich große Flächen mit wenigen strategisch platzierten Bewegungsmeldern oft kostengünstiger sichern als durch die lückenlose Überwachung jedes einzelnen Fensters.

Fazit: Unverzichtbar für ein lückenloses Konzept

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Innenalarmanlage das Fundament für einen wirksamen Objektschutz bildet. Obwohl die Prävention an der Außenhaut wichtig ist, bietet erst die Fallenüberwachung im Inneren die notwendige Sicherheit, falls ein Täter die erste Hürde überwindet. Folglich ist sie ein Muss für jedes professionelle Alarmsystem.

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