Dome-Kamera
« Back to Glossary IndexEine Dome-Kamera ist eine besondere Bauform von Überwachungskameras, die sich durch ihre halbkugelförmige Kuppel auszeichnen. Diese Bauweise bietet mehrere Vorteile: Die Kamera ist vandalismussicher, unauffällig und schwer zu erkennen, in welche Richtung sie blickt. Dome-Kameras können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden und bieten häufig Nachtsichtfunktionen. Sie lassen sich auf Wänden oder Decken montieren und eignen sich besonders für Bereiche, die rundum überwacht werden sollen, da die Kuppelbewegung flexibel justiert werden kann.
Moderne Dome-Kameras verfügen über Funktionen wie Bewegungserkennung, PTZ (Schwenk/Neige/Zoom), Gesichtserkennung und Aufzeichnung auf Netzwerkspeicher. Im gewerblichen Bereich werden sie häufig in Eingangsbereichen, Ladenlokalen oder öffentlichen Einrichtungen eingesetzt. Auch im privaten Bereich erhöhen Dome-Kameras das Sicherheitsgefühl und dienen der Abschreckung von Einbrechern. Ihre unauffällige Bauweise macht es Eindringlingen schwer zu erkennen, wo genau die Kamera hinblickt, wodurch der präventive Effekt verstärkt wird. Dome-Kameras sind ein integraler Bestandteil moderner Videoüberwachungssysteme, die zusammen mit Alarmanlagen, Bewegungsmeldern und Sirenen eine ganzheitliche Sicherheit bieten.
Eine Dome-Kamera ist ein weit verbreiteter Typ von Überwachungskamera. Charakteristisch dafür ist ihr halbkugelförmiges („kuppelartiges“ oder „Dome“) Gehäuse. Innerhalb dieser transparenten oder getönten Kuppel ist das Objektiv optimal geschützt untergebracht.
Im Vergleich zur Bullet-Kamera bietet dieses Design zwei entscheidende Vorteile:
-
Vandalismusschutz: Dank der robusten Polycarbonat- oder Metallkuppel sind die empfindliche Kameraelektronik und das Objektiv hervorragend vor Sabotage, Beschädigung oder Manipulation geschützt.
-
Diskretion und Unauffälligkeit: Aufgrund der unauffälligen Bauform und der häufig getönten Kuppel ist die genaue Blickrichtung des Objektivs von außen nur schwer oder gar nicht erkennbar. Folglich erhöht dies die Überraschungswirkung der Überwachung.
🛠️ Technische und Konstruktive Merkmale
1. Montage und Flexibilität
Zunächst einmal werden Dome-Kameras häufig im Innenbereich (z. B. in Büros oder im Einzelhandel) sowie in geschützten Außenbereichen eingesetzt. Allerdings gibt es auch vandalismus- und wetterfeste Modelle speziell für den harten Außeneinsatz. In der Regel erfolgt die Installation an Decken, was wiederum die flexible 360°-Rundumsicht erleichtert.
2. Vandalismus- und Wetterschutz
Hinsichtlich des Schutzes verfügen hochwertige Modelle über eine hohe IK-Klassifizierung (z. B. IK10), womit der Widerstand gegen mechanische Stöße garantiert wird. Des Weiteren sind für den Außeneinsatz Modelle mit einer hohen IP-Klassifizierung (z. B. IP66 oder IP67) unerlässlich, damit die Dichtigkeit gegen Staub und Wasser gewährleistet ist.
3. PTZ-Funktionalität (Schwenken, Neigen, Zoomen)
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass viele Dome-Kameras als PTZ-Kameras (Pan-Tilt-Zoom) ausgeführt sind. Das bedeutet, dass die gesamte Kameramoduleinheit motorisch geschwenkt (Pan), geneigt (Tilt) und das Objektiv gezoomt (Zoom) werden kann. Mithilfe dieser Funktion wird eine dynamische Überwachung großer Areale durch einen Operator ermöglicht.
4. Infrarot-Technologie (Nachtsicht)
Ebenso wie Bullet-Kameras sind auch Dome-Kameras oft mit integrierten IR-LEDs ausgestattet. Konkret sind die LEDs diskret unter der Kuppel verbaut, um bei Dunkelheit Schwarz-Weiß-Aufnahmen zu liefern.
« Zurück zum Glossar Index