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Netzwerk-Videorekorder (NVR)

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Netzwerk-Videorekorder (NVR) sind zentrale Systeme, die digitale Videodaten von IP-Kameras speichern, verwalten und aufzeichnen. Sie dienen der Überwachung, Beweissicherung und Fernverwaltung von Sicherheitsbereichen in privaten, gewerblichen oder öffentlichen Objekten. NVRs bieten Funktionen wie Bewegungserkennung, Ereignisprotokollierung, Remote-Zugriff, Wiedergabe und Speicherung in hoher Auflösung. Moderne NVR-Systeme sind oft cloudfähig, verschlüsselt und in Alarmanlagen oder Smart-Home-Systeme integrierbar. Sie erhöhen die Sicherheit erheblich, indem sie lückenlose Videoaufzeichnungen ermöglichen, schnelle Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle unterstützen und Beweismittel bereitstellen. NVRs sind besonders nützlich in Kombination mit IP-Kameras, Bewegungsmeldern und Alarmanlagen, um ein umfassendes Sicherheitskonzept zu realisieren.


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Ein Netzwerk-Videorekorder (engl. Network Video Recorder, kurz NVR) ist das Herzstück moderner, IP-basierter Videoüberwachungssysteme. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rekordern verarbeitet ein NVR digitale Videostreams, die über ein lokales Netzwerk (LAN) oder das Internet von IP-Kameras gesendet werden.

Funktionsweise und Aufgaben

Ein NVR dient nicht nur als reines Speichermedium, sondern übernimmt zentrale Management-Aufgaben innerhalb der Sicherheitsarchitektur:

  1. Datenaufzeichnung: Die Videodaten werden auf internen Festplatten (meist spezielle Surveillance-HDDs) gesichert.

  2. Verwaltung: Über den NVR lassen sich Aufzeichnungszeiten, Bewegungszonen und Alarmregeln für alle angeschlossenen Kameras zentral steuern.

  3. Fernzugriff: Moderne NVRs ermöglichen es, die Live-Bilder und Aufnahmen weltweit gesichert per App oder Browser abzurufen.

  4. PoE-Unterstützung (Power over Ethernet): Viele NVRs verfügen über integrierte PoE-Ports. Damit werden die Kameras über das Netzwerkkabel gleichzeitig mit Daten und Strom versorgt – das spart zusätzliche Netzteile.

Unterschied: NVR vs. DVR

Während ein DVR (Digital Video Recorder) analoge Signale direkt an der Rückseite des Geräts digitalisieren muss, empfängt der NVR bereits digitalisierte Daten. Das macht das System deutlich flexibler, da die Kameras nicht direkt am Rekorder hängen müssen, sondern irgendwo im Netzwerk platziert sein können.

Wichtige Features für den Einbruchschutz

  • Ringspeicher: Wenn die Festplatte voll ist, werden die ältesten Aufnahmen automatisch überschrieben (unter Beachtung der gesetzlichen Speicherfristen).

  • Backup-Funktion: Wichtige Sequenzen können per USB-Stick oder Cloud-Export dauerhaft gesichert werden.

  • Intelligente Analyse: Hochwertige Rekorder unterstützen Funktionen wie Gesichtserkennung oder das Überschreiten virtueller Linien (Line Crossing), um Fehlalarme zu minimieren.

Sicherheitshinweis: Da der NVR oft das Ziel von Einbrechern ist (um Beweismittel zu vernichten), sollte das Gerät an einem versteckten oder gesicherten Ort (z. B. in einem abschließbaren Serverschrank) montiert werden.

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