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Funk-GSM-Alarmanlage

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Funk-GSM-Alarmanlagen kombinieren die kabellose Sensorik von Funkalarmanlagen mit der GSM-Kommunikation, um bei einem Einbruchsversuch sofort Benachrichtigungen an Smartphones, Sicherheitsdienste oder Notrufzentralen zu senden. Diese Systeme sind besonders flexibel und ideal für Bestandsgebäude, Ferienhäuser oder temporäre Sicherheitslösungen, da sie ohne aufwendige Verkabelung installiert werden können. Sie bestehen aus Bewegungsmeldern, Tür-/Fensterkontakten, Glasbruchsensoren, Sirenen und einer zentralen Steuereinheit. Im Alarmfall werden akustische Signale ausgelöst und gleichzeitig Benachrichtigungen verschickt. Moderne Anlagen bieten Verschlüsselung, Fernsteuerung, Smart-Home-Integration und Protokollierung aller Ereignisse. Funk-GSM-Alarmanlagen kombinieren Flexibilität, hohe Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit und stellen eine effektive Lösung dar, um Einbrüche präventiv zu verhindern und im Ernstfall sofortige Reaktionen zu ermöglichen.

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Eine Funk-GSM-Alarmanlage bezeichnet ein modernes Einbruchmeldesystem (EMA), das zwei zentrale Technologien kombiniert, um sowohl die interne Überwachung als auch die externe Alarmübermittlung zu gewährleisten. Im Kern arbeitet das System drahtlos (Funk) bei der Kommunikation zwischen Sensoren und Zentrale und nutzt gleichzeitig das Mobilfunknetz GSM (Global System for Mobile Communications) für die Alarmweiterleitung.

Im Gegensatz zu älteren, kabelgebundenen Anlagen, die auf eine Festnetzleitung angewiesen waren, bietet diese Dualität eine hohe Flexibilität bei der Installation sowie eine gesicherte Kommunikation, selbst wenn die Internet- oder Telefonverbindung des Hauses manipuliert oder unterbrochen wird.

🛠️ Die zwei Schlüsseltechnologien

1. Funk (Drahtlose Kommunikation)

  • Zunächst einmal erfolgt die gesamte Kommunikation zwischen den Meldern (z. B. Bewegungsmelder, Magnetkontakte) und der Alarmzentrale komplett über Funkfrequenzen (z. B. $868 \text{ MHz}$).

  • Folglich entfällt das Verlegen von Kabeln, was die Installationszeit drastisch reduziert und das System ideal für Mietwohnungen und Bestandsgebäude macht.

  • Allerdings nutzen hochwertige Anlagen verschlüsselte Protokolle, um die Funksignale vor Störung oder Jamming (Blockierung) zu schützen.

2. GSM (Mobile Alarmübertragung)

  • Des Weiteren verfügt die Zentrale über ein integriertes GSM-Wählgerät (ähnlich einem Mobiltelefon mit SIM-Karte).

  • Im Alarmfall sendet das System die Meldung unabhängig von der Festnetz- oder WLAN-Verbindung des Hauses. Dies geschieht typischerweise durch:

    • SMS-Nachrichten: Direkte Benachrichtigung an private Telefonnummern.

    • Anrufe: Anwahl einer vorher definierten Rufnummernkette (Notruf).

    • GPRS/IP-Daten: Übermittlung codierter Protokolle an eine professionelle Wach- und Sicherheitszentrale (NSL).

➕ Vorteile in Sicherheit und Flexibilität der Funk-GSM-Alarmanlage

Alles in allem bietet die Kombination aus Funk und GSM erhebliche Vorteile:

  • Manipulationssicherheit: Da die Alarmierung über Mobilfunk läuft, kann die Verbindung nicht einfach durch das Durchschneiden eines Festnetz- oder Internetkabels gekappt werden.

  • Mobilität: Mithilfe der Funktechnologie ist die Anlage jederzeit erweiterbar und bei einem Umzug relativ einfach mitzunehmen.

  • Echtzeit-Steuerung: Außerdem ermöglichen moderne GSM-Anlagen die Fernsteuerung über das Smartphone. Das heißt, dass Nutzer die Anlage von unterwegs scharf- oder unscharf schalten oder den aktuellen Status abfragen können.

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