Elektronischer Türöffner
« Back to Glossary IndexElektronische Türöffner sind Sicherheitseinrichtungen, die Türen ferngesteuert öffnen oder verriegeln. Sie werden häufig in Kombination mit Gegensprechanlagen, Zutrittskontrollen oder Smart Locks eingesetzt und bieten die Möglichkeit, Türen zentral oder aus der Ferne zu steuern. Diese Systeme erhöhen die Sicherheit, da sie verhindern, dass Unbefugte mechanisch die Tür öffnen können. Elektronische Türöffner ermöglichen auch die Vergabe temporärer Zugangsrechte und lassen sich in Alarmanlagen integrieren, um im Ernstfall sofort Maßnahmen einzuleiten. Sie sind sowohl in gewerblichen als auch privaten Bereichen einsetzbar und steigern Komfort und Sicherheit erheblich. Durch die Kombination von ferngesteuerter Bedienung, Zutrittsprotokollierung und Integration in Smart-Home-Systeme bilden elektronische Türöffner eine moderne Lösung für die Türsicherung, die sowohl präventiv als auch reaktiv wirkt.
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Der Elektronische Türöffner (kurz E-Öffner oder Summer) ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Zutrittskontroll- und Kommunikationssysteme, insbesondere in Mehrfamilienhäusern und Bürogebäuden. Im Kern handelt es sich um eine elektromechanische Verriegelungsvorrichtung, die in den Türrahmen (Zarge) eingebaut wird und das Öffnen einer Tür aus der Ferne ermöglicht, während die Tür selbst mechanisch verschlossen bleibt.
Das Funktionsprinzip ist dabei einfach, aber effektiv:
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Zunächst einmal wird an den Türöffner ein elektrischer Impuls (z. B. durch Betätigen des Klingeltasters in der Wohnung oder durch ein Signal einer Zutrittskontrolle) gesendet.
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Sobald dieser Impuls ankommt, zieht ein Elektromagnet den Anker des Türöffners an.
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Infolgedessen wird die Falle (Riegelstück) des Schlosses freigegeben, wodurch die Tür einfach aufgedrückt oder aufgestoßen werden kann, ohne den Schlüssel zu benutzen.
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Sobald der Stromimpuls beendet ist, fällt der Anker automatisch in seine Ausgangsposition zurück, und die Tür ist wieder mechanisch verriegelt.
🛠️ Bauformen und erweiterte Merkmale
Allerdings gibt es verschiedene Bauformen, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind:
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Standard-Öffner: Funktionieren nach dem Arbeitsstromprinzip. Das bedeutet, sie benötigen Strom, um zu öffnen. Dieser Typ ist der am weitesten verbreitete.
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Ruhestrom-Öffner (Fail-Safe): Im Gegensatz dazu benötigen diese Öffner Strom, um geschlossen zu bleiben (verriegelt). Fällt der Strom aus, öffnen sie automatisch. Daher werden sie primär an Feuerschutztüren oder in Fluchtwegsystemen eingesetzt.
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Mit mechanischer Entriegelung (Tagesentriegelung): Des Weiteren verfügen manche Modelle über einen kleinen Hebel. Mithilfe dessen kann der Türöffner mechanisch in den dauerhaft unverschlossenen Zustand gebracht werden. Dies ist ideal, wenn die Tür tagsüber (z. B. in einer Arztpraxis) permanent offen stehen soll.
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Monitor-Kontakt: Zusätzlich können einige Türöffner über einen Rückmeldekontakt verfügen, der den aktuellen Zustand (geöffnet oder geschlossen) an eine zentrale Steuerungseinheit übermittelt.
Anwendungsbereiche Elektronischer Türöffner
Aufgrund seiner Zuverlässigkeit und Einfachheit wird der Elektronische Türöffner in zahlreichen Bereichen verwendet:
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Wohngebäude: Öffnen der Hauseingangstür über die Gegensprechanlage.
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Büros und Praxen: Steuerung des Zutritts von Besuchern an der Rezeption.
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Sicherheitsschleusen: Geregeltes, zeitversetztes Öffnen von Türpaaren.
