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Bewegungsmelder

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Bewegungsmelder sind elektronische Sensoren, die Bewegungen in einem definierten Bereich erkennen und darauf reagieren, indem sie Alarme auslösen oder Lichtquellen aktivieren. Sie werden in Alarmanlagen, Außenbeleuchtung, Smart-Home-Systemen und Sicherheitskonzepten eingesetzt, um Einbrüche oder unerlaubte Zugänge frühzeitig zu erkennen. Bewegungsmelder basieren auf verschiedenen Technologien, darunter Infrarot, Ultraschall, Mikrowellen oder kombinierte Sensorik. Moderne Geräte verfügen über Empfindlichkeitseinstellungen, Zeitschaltungen, Haustier-Immunität und Integration in zentrale Steuerungen oder Apps. Bewegungsmelder wirken präventiv, da ihre sichtbare Präsenz Einbrecher abschreckt, und reaktiv, indem sie im Alarmfall sofort Maßnahmen auslösen, z. B. Sirenen oder Benachrichtigungen. Sie erhöhen die Sicherheit sowohl im Innen- als auch Außenbereich erheblich, schützen Sachwerte, verhindern unbefugte Zugriffe und sind ein unverzichtbarer Bestandteil von privaten, gewerblichen und öffentlichen Sicherheitskonzepten.

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Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, dessen Hauptaufgabe darin besteht, Bewegungen innerhalb seines Erfassungsbereichs zu registrieren und bei Feststellung einer Veränderung ein elektrisches Signal auszugeben.

Diese Geräte werden in zwei Hauptanwendungsbereichen eingesetzt:

  1. Sicherheitstechnik (Einbruchmeldeanlagen): Hier dienen sie zur Überwachung von Innenräumen oder Außenbereichen. Wird eine Bewegung erkannt, löst dies einen Alarm aus oder sendet ein Signal an die Alarmzentrale.

  2. Komfort und Energieeffizienz (Lichtsteuerung): Hier steuern sie Beleuchtungssysteme (drinnen und draußen) und schalten das Licht automatisch ein, sobald eine Person den Erfassungsbereich betritt. Sie tragen so zur Energieeinsparung bei.

🔬 Die wichtigsten Funktionsprinzipien

Bewegungsmelder nutzen verschiedene Technologien, um Bewegung zu detektieren:

1. Passiv-Infrarot-Melder (PIR-Melder)

  • Funktionsweise: Diese Melder messen die Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung), die von Körpern (Menschen, Tiere) abgegeben wird.

  • Detektion: Das Gerät erfasst die Veränderung des Wärmemusters im Raum, wenn eine Wärmequelle (ein Eindringling) das segmentierte Erfassungsfeld durchquert. Sie sind „passiv“, da sie selbst keine Strahlung aussenden.

  • Einsatz: Am häufigsten in Alarmanlagen und für die automatische Beleuchtung im Innen- und Außenbereich verwendet.

2. Mikrowellen- oder Radar-Melder (MW)

  • Funktionsweise: Diese Melder senden hochfrequente elektromagnetische Wellen (Mikrowellen) aus und analysieren die reflektierten Signale (Doppler-Prinzip).

  • Detektion: Wenn sich ein Objekt im Feld bewegt, ändert sich die Frequenz der reflektierten Wellen.

  • Vorteil: Sie können durch nicht-metallische Materialien (wie dünne Wände oder Glas) hindurch detektieren.

  • Nachteil: Anfällig für Falschalarme durch Bewegungen außerhalb des eigentlichen Überwachungsbereichs.

3. Dualmelder (Kombimelder)

  • Funktionsweise: Kombinieren zwei verschiedene Technologien (meist PIR und Mikrowelle) in einem Gehäuse.

  • Vorteil: Ein Alarm wird nur ausgelöst, wenn beide Sensoren gleichzeitig eine Bewegung registrieren.

  • Einsatz: Reduziert die Rate an Falschalarmen erheblich (z. B. durch Temperaturschwankungen beim PIR oder Vibrationen beim MW) und wird daher in Hochsicherheitsbereichen bevorzugt.

🛠️ Spezielle Bauformen

  • Präsenzmelder: Eine spezielle Form des Bewegungsmelders, die extrem feine Bewegungen und Anwesenheit (auch im Sitzen oder bei geringer Tätigkeit) registriert. Perfekt für Büro- und Unterrichtsräume zur Licht- und Klimasteuerung.

  • Tierimmune Melder („Pet-Immune“): Speziell in Alarmanlagen eingesetzt. Sie sind so konfiguriert, dass sie Bewegungen und Wärmesignaturen unter einer bestimmten Größe oder Gewicht (z. B. unter $25 \text{ kg}$) ignorieren, um Falschalarme durch Haustiere zu verhindern.

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