Außensirene
« Back to Glossary IndexAußensirenen sind sicht- und hörbare Alarmelemente, die im Außenbereich von Gebäuden installiert werden, um Einbrüche oder Manipulationsversuche sofort zu signalisieren. Sie bestehen aus Lautsprechern, Blitzlichtern und teilweise Zusatzfunktionen wie Sabotageschutz gegen Demontage. Sobald eine Alarmanlage ein unbefugtes Eindringen erkennt, löst die Außensirene Alarm aus, der sowohl Bewohner als auch Nachbarn warnt und potenzielle Täter abschreckt. Durch die Sichtbarkeit der Sirene wirkt sie präventiv und erhöht die Abschreckungswirkung. Außensirenen sind wetterfest, vandalismussicher und können mit Innenalarmanlagen, Bewegungsmeldern und Überwachungskameras kombiniert werden. Moderne Systeme ermöglichen auch die Integration in Smart-Home-Netzwerke, sodass Alarme direkt auf Smartphones gemeldet werden. Für private und gewerbliche Gebäude stellen Außensirenen eine wichtige Maßnahme dar, um die Wirksamkeit von Sicherheitssystemen zu steigern, die Reaktionszeit zu verkürzen und die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Einbruchs zu minimieren.
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Die Außensirene ist ein essenzieller und exponierter Bestandteil jeder professionellen Einbruchmeldeanlage (EMA). Sie dient primär der akustischen und optischen Alarmierung im öffentlichen Raum.
Ihr Hauptzweck ist die Abschreckung des oder der Täter sowie die Alarmierung der unmittelbaren Umgebung (Nachbarschaft, Passanten). Durch die unmittelbare und weithin sichtbare/hörbare Signalisierung des Notfalls trägt die Außensirene entscheidend zur Reduzierung der Verweildauer der Täter bei und ermöglicht eine schnelle Reaktion Dritter oder von Einsatzkräften.
🔧 Technischer Aufbau und Funktionsweise
Moderne Außensirenen sind komplexe, wetterfeste Geräte, die meistens in einem robusten, sabotagegeschützten Gehäuse untergebracht sind.
1. Akustische Signalgebung
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Die Sirene erzeugt einen extrem hohen Schalldruckpegel, der in der Regel über $100 \text{ Dezibel (dB)}$ liegt (gemessen in einem Meter Abstand), um sicherzustellen, dass das Signal nicht ignoriert werden kann.
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Es werden oft unterschiedliche Tonmuster verwendet (z. B. auf- und abschwellender Heulton), um das Signal von anderen Geräuschen zu unterscheiden.
2. Optische Signalgebung (Blitzleuchte/Stroboskop)
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Zusätzlich zur Akustik verfügt die Außensirene über eine integrierte Blitzleuchte (Stroboskop).
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Diese sorgt dafür, dass die Quelle des Alarms auch aus der Ferne oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen schnell lokalisiert werden kann.
3. Sabotageschutz (Tamper)
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Da die Außensirene leicht zugänglich ist, muss sie optimal geschützt sein.
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Wandabrisskontakt: Löst einen Alarm aus, sobald jemand versucht, die Sirene von der Wand zu reißen.
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Gehäusekontakt: Löst Alarm aus, wenn das Gehäuse unbefugt geöffnet wird.
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Notstromversorgung: Fast jede Außensirene besitzt eine eigene Batterie oder einen Akku, der die Funktion auch dann gewährleistet, wenn die Hauptstromversorgung manipuliert oder gekappt wird.
4. Montage
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Die Montage erfolgt in einer gut sichtbaren, aber schwer zugänglichen Höhe (oft über 2,50 m) an der Fassade des zu schützenden Objekts.
⚖️ Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Die Nutzung von Außensirenen unterliegt in Deutschland strengen Vorschriften, um eine unnötige Lärmbelästigung zu vermeiden und die öffentliche Ordnung zu schützen.
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Dauer der Alarmierung: Die akustische Alarmierung ist gesetzlich auf maximal 3 bis 5 Minuten begrenzt (Länderregelungen sind zu beachten). Danach muss der akustische Alarm automatisch verstummen.
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Nachalarmierung: Die optische Blitzleuchte darf weiterhin aktiv bleiben, bis der Alarm zurückgesetzt wird.
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Falschalarme: Betreiber von Alarmanlagen sind dazu verpflichtet, technische Maßnahmen zu ergreifen, um Falschalarme zu verhindern, da wiederholte Fehlalarme zu Bußgeldern und Kosten für den Polizeieinsatz führen können.
